Die in Berlin ansässige Vehiculum mobility solutions GmbH konnte insgesamt zwei Millionen Euro bei ihrer Seedfinanzierung einsammeln. Beteiligt haben sich unter anderem der Venture Capital Fonds Coparion, die Versicherungsgruppe SchneiderGolling sowie Oskar Hartmann, einer der bekanntesten Seriengründer Russlands.

Vehiculum bietet Kunden als reine Vermittlungsplattform einen Preisvergleich zwischen mehreren hundert Leasinganbietern. Zunächst richtet sich das Startup an Geschäftskunden, später soll der private Markt hinzukommen.

Gestartet als reine Vermittlungsplattform, will Vehiculum zu einer Art Amazon für den Leasing-Markt werden. Vehicilums Vision ist es, dass die Kunden irgendwann mit wenigen Klicks ihren Leasingvertrag über die Webseite abschließen können und das Auto direkt vor die Haustür geliefert bekommen.

LACORE betreut Vehiculum bereits seit deren Gründung und hat die Gesellschaft seither in allen Prozessen begleitet.

Vehiculum wurde von Yamila Eraso und Magda Grünenwald (beide Gesellschaftsrecht) beraten.

Unsere Vortragsreihe am 21. November 2017 um 17:00 Uhr.

Die meisten Start-UP’s werden früher oder später als Arbeitgeber tätig und sehen sich schnell mit der Komplexität des deutschen Arbeitsrechts konfrontiert. Um bei der Einstellung, Beschäftigung und eventuell wieder erforderlichen Trennung von Personal kostspielige oder sogar existenzgefährdende Fehler zu vermeiden, sind arbeitsrechtliche Grundkenntnisse das A und O. Nicht selten tappen gerade StartUp´s in der Hektik des Tagesgeschäfts in die Falle, einfach eine Kündigung auszusprechen, um sich von einem „Low Performer“ oder nicht den „Teamspirit“ lebenden Teammitglied zu trennen, ohne Vorankündigung, ohne wirklichen Kündigungsgrund und im schlimmsten Fall auch noch per Email. Eine solche Kündigung „kostenneutral“ wieder aus der Welt zu schaffen und sich gleichzeitig von dem unliebsamen Mitarbeiter tatsächlich trennen zu können, ist dann schwierig bis unmöglich. Auch sein Team, statt mit festangestellten Mitarbeitern, mit „Freelancern“ aufzustocken kann zu bösen Überraschungen führen. Denn in der Regel handelt es sich auch bei diesen freien Mitarbeitern um echte Arbeitnehmer, wenn die vertragliche Ausgestaltung und die Vertragspraxis nicht stimmen. Nachforderungen der Rentenversicherung in horrender Höhe sind die sichere Folge, eine strafrechtliche Verfolgung wegen Sozialversicherungsbetruges nicht unwahrscheinlich. Die Existenz eines StartUp steht dabei nicht selten auf dem Spiel.

Die ausschließlich im Arbeitsrecht tätigen Fachexperten Dr. Linda Kurta und Sven Lochelfeldt haben sich zum Ziel gesetzt, als Fach- und Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei LACORE Start-UP‘s vor diesen gravierenden und im Ergebnis einfach vermeidbaren Fehlern zu bewahren. LACORE ist eine auf das Wirtschaftsrecht und insbesondere auf die StartUp-Szene spezialisierte Kanzlei und berät neben allen gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen mit seinem langjährig erfahrenen und äußerst spezialisierten Arbeitsrechtsteam im Schwerpunkt Arbeitgeber und Führungskräfte bundesweit in sämtlichen Angelegenheiten des Individual- und Kollektivarbeitsrechts, Dienstvertragsrechts sowie Sozialversicherungsrechts.

Ziel unserer Kurzvortragsreihe ist es, Sie durch ausgewählte Praxisthemen für arbeitsrechtliche Gefahren zu sensibilisieren und Ihnen einfache und praktikable Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Im Rahmen unseres einstündigen Vortrages verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die relevantesten Problemfelder und einen Crashkurs zu den effizientesten Vermeidungsstrategien von Fehlerquellen. Folgende Themenfelder werden abgebildet:

  1. Problemfeld: Was muss ich der Durchführung eines Bewerbungsgespräches beachten? Diskriminierende Bewerbungsverfahren
  2. Problemfeld: Das erste Personal – Arbeitnehmer oder Freelancer? Und wie sieht es eigentlich mit dem sozialversicherungsrechtlichen Status der Geschäftsführung aus?
  3. Problemfeld: Na dann befriste ich die Mitarbeiter einfach! Gefahren beim Abschluss eines (befristeten) Arbeitsverhältnisses
  4. Problemfeld: Ich bin der Boss - Kann ich alles als Arbeitgeber anweisen?
  5. Problemfeld: Wann muss und wie kann ein Mitarbeiter abgemahnt werden?
  6. Problemfeld: Wie kann ich mich von einem Mitarbeiter wieder trennen? Gefahrenquellen und Voraussetzungen bei der Beendigung von Arbeitsverhältnisses.

Im Anschluss stehen wir Ihnen gern für persönliche Fragen im Rahmen unserer Gesprächsrunde zur Verfügung. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Für die Teilnahme bitten wir um Mitteilung bis zum 12. November 2017 an sek.arbeitsrecht@lacore.de unter Nennung des Namens des Teilnehmers sowie der Gesellschaft.

Die Eigentümer der Dating-Plattform LOVOO haben das Unternehmen an den US-Wettbewerber The Meet Group veräußert. Der Transaktion wurde ein Unternehmenswert in Höhe von USD 70 Mio. (davon USD 5 Mio. als Earn-out) zugrunde gelegt.

Die 2012 gegründete LOVOO GmbH ist mit 60 Millionen registrierten und 1,9 Millionen täglichen Nutzern eine der populärsten Dating-Plattformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch in Frankreich, Spanien und Italien gehört die App zu den Marktführern. Das Unternehmen beschäftigt 97 Vollzeitkräfte am Stammsitz in Dresden und in einer Berliner Niederlassung.

Die an der NASDAQ notierte The Meet Group, Inc. mit Sitz in New Hope, Philadelphia, hält ein Portfolio an Dating-Plattformen und hatte in den vergangenen zwölf Monaten mit dem Unternehmen If(we), das die sozialen Netzwerke Hi5 und Tagged betreibt, und der international aufgestellten Dating- und Netzwerkplattform Skout bereits zwei weitere bedeutende Übernahmen getätigt.

LACORE beriet die Zielgesellschaft LOVOO GmbH mit einem Team um Daniel Annoff (Venture Capital/M&A), Matthias Braun (IP), Magda Grünenwald (Datenschutz) und Dr. Ralf Vogt (Arbeitsrecht) sowohl im Zusammenhang mit dem vorausgehenden strukturierten Verkaufsprozess als auch bei den Verhandlungen und der Dokumentation.

Das Investmentvehikel der 8 Gründer, die BAWOGO Ventures GmbH & Co. KG, die bisher sämtliche Geschäftsanteile an der LOVOO GmbH hielt, wurde in Kooperation mit LACORE von Dr. Daniel Gubitz und Andreas Scheidle der Kanzlei GLNS aus München und London beraten; der Erwerber The Meet Group, Inc. wurde beraten von einem Team um Dr. Ulrich Korth aus den Büros in Frankfurt, Washington und Philadelphia der Kanzlei Morgan Lewis.

LACORE-Mandant Lilium verfolgt einen visionären Plan: In der gar nicht allzu fernen Zukunft sollen Menschen statt mit dem Taxi zu fahren, mit dem Taxi fliegen. Dazu entwickelt das Münchener Unternehmen um CEO Daniel Wiegand ein fliegendes Auto, das im Taxibetrieb genutzt werden soll. Der Prototyp hat bereits eine Platzrunde hingelegt, mit der neuen Finanzierungsrunde soll das Vehikel weiter entwickelt werden. Angetrieben wird das Flugzeug nicht mit fossilen Brennstoffen, sondern mit elektrischem Strom

Die Finanzierungsrunde wurde angeführt von dem chinesischen Investor TenCent, der hinter WeChat steht und auch in Tesla investiert ist. Daneben hat erneut Atomico investiert, die bereits in der vorherigen Finanzierungsrunde partizipiert hatten. Neu dabei war die LGT Bank Lichtenstein und Investor Obvious Ventures, der vom Twitter Mitgründer und Medium CEO Ev Williams ins Leben gerufen wurde.

Als erster hat aber der rheinische Investor e42 GmbH um Frank Thelen, bekannt aus der Fernsehserie „Höhe der Löwe“, an das Team und das Produkt geglaubt und das Unternehmen mit Startkapital ausgestattet. Seitdem ist LACORE rechtlicher Berater von Lilium und hat in dieser Finanzierungsrunde die Interessen des Unternehmens vertreten sowie die Dokumentation erstellt.

Lilium wurde von André Eggert, Yamila Eraso, Ole Nieke (Corporate), Maria Höricke (IP) und Dr. Melanie Lahr (Arbeitsrecht) beraten.

 

 

 

Lacore hat den Verkäufer bei der Veräußerung seiner augenärztlichen Klinik- und Praxisgruppe in Nordrhein-Westfalen einschließlich der zugehörigen Immobilien beraten.

Die Gruppe besteht aus einer privaten Augenklinik und sowie ambulanten Praxen an insgesamt acht Standorten. Sie blickt auf eine jahrzehntelange Tradition der augenärztlichen Behandlung, Forschung und Innovation zurück und ist auch in der Entwicklungshilfe tätig.

Die Verkauf erfolgt im Rahmen von Share-Deals und umfasst zulassungsrechtlich die Übertragung mehrerer medizinischer Versorgungszentren (MVZ) sowie die Übertragung einer überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) auf die Erwerberseite.

 

Beratende Rechtsanwälte waren: Dr. Arnd Barnitzke, Dr. Holger Bergbach

Wir freuen uns das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit von LACORE Rechtsanwälte mit unseren Mandanten von Neufund (Fifth Force GmbH, www.neufund.org) sowie der polnischen Kanzlei Wardynski & Partners zu teilen. Hintergrund ist eine Initiative auf europäischer Ebene zum Vorschlag einer Regulierung von Blockchain Technologie und Kryptowährung. Dabei sollen die aktuellen Tendenzen in der Start-up- und Unternehmensszene, die mittels dieser neuen Technologien arbeiten, unterstützt und gefördert werden. Der Bericht mit dem Titel „European Regulatory Initiative Report Tokens As Novel Asset Class" in seiner derzeitigen Fassung ist ein Google-Dokument, das für Kommentare und Anmerkungen der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Zahlreiche wichtige Parteien haben das Dokument und seinen Inhalt bereits mittels Nennung als Unterzeichner bestätigt und unterstützt. Jedermann hat die Gelegenheit den Inhalt des Berichts zu lesen und zu teilen. Der Bericht ist abrufbar unter: https://blog.neufund.org/neufund-announces-eureg-report-as-first-step-in-regulatory-initiative-74ccf4115ee

Danke an alle Beteiligten und Unterzeichner sowie an alle, die den Bericht in sonstiger Weise unterstützen. LACORE wird weiter mit vollem Einsatz im Bereich der Blockchain Technologie und deren Regulierung tätig sein.

Beteiligte Berater: André Eggert, Yamila Eraso, Magda Grünenwald

 

Das Gründungsschiff „Hertha“, legendärer Namensgeber des im Jahre 1892 gegründeten Fußballbundesligisten Hertha BSC und Identifikationsobjekt traditionsbewusster Fans, ist mit Unterstützung von LACORE erworben worden.

Die Präsidiumsmitglieder des Vereins, Ingmar Pering und Christian Wolter, hatten für den Erwerb eine eigene Gesellschaft, die 1892ste Schiffsbetriebs GmbH & Co KGaA, gegründet. Das interessierte Publikum erhielt sodann Gelegenheit, Namensaktien an der Gesellschaft zu zeichnen und so die Finanzierung des Schiffs sicherzustellen. Die Zeichnung ist nunmehr abgeschlossen, die Aktien werden demnächst ausgegeben, und das Schiff soll pünktlich zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins im Juli 2017 von der Kyritzer Seenkette nach Berlin kommen.

LACORE hat sämtliche Schritte des Projekts rechtlich beraten und begleitet, insbesondere die Gesellschaftsgründung, den Erwerbsvertrag über das Schiff, die Kapitalerhöhung und das Zeichnungsverfahren sowie den für das öffentliche Angebot erforderlichen Wertpapierprospekt einschließlich des zugehörigen Genehmigungsverfahrens bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Beratende Rechtsanwälte waren Dr. Arnd Barnitzke, Dr. Holger Bergbach (beide Corporate, Finanzierung) und Maria Höricke (IP).

LACORE hat das in Berlin ansässige Unternehmen optionspace bei einer erfolgreichen Seed Finanzierungsrunde beraten, an der, unter Führung von Vito One, mehrere Investoren beteiligt waren. optionspace betreibt und entwickelt eine Internetplattform für gewerbliche Immobilienangebote und -gesuche, die insbesondere die kurzfristige und flexible Anmietung von Büroflächen ermöglicht. Durch die erfolgreiche Finanzierungsrunde kann optionspace das schon bestehende Portfolio in mehreren Großstädten ausbauen und insgesamt weiter expandieren.

optionspace wurde von André Eggert, Fabian Massenberg (beide Gesellschaftsrecht) und Dr. Melanie Lahr (Arbeitsrecht) beraten.

Die Curated Shopping GmbH (MODOMOTO) hat mit Unterstützung von LACORE erfolgreich eine Finanzierungsrunde über sechs Millionen Euro abgeschlossen. Dabei sind dem Berliner Unternehmen fünf Millionen Euro von der Auden AG, die fortan mit ca. 10 Prozent an dem Startup beteiligt ist, zugeflossen; das übrige Investment dieser Runde wurde aus dem Altgesellschafterkreis zur Verfügung gestellt. Die vier Gründer halten weiterhin die Mehrheit an dem Unternehmen.

Die Curated Shopping GmbH existiert bereits seit Ende 2011 und hat sich zum Ziel gesetzt, Männer vom Shopping-Stress zu befreien. MODOMOTO stellt männlichen Kunden nach einer Stilberatung individuelle Outfits zusammen und liefert diese dem Kunden zum Anprobieren nach Hause. Der Kunde behält nur die Outfits, die ihm gefallen. Die Curated Shopping Group bestehend aus MODOMOTO und der niederländischen Tochtergesellschaft The Cloakroom bietet den Service derzeit in insgesamt sieben europäischen Ländern an.

MODOMOTO wurde beraten von: André Eggert, Natalie Vahsen und Caroline Glotzbach (alle Gesellschaftsrecht).

Campanda, ein in Berlin ansässiges Marktportal für die Vermittlung von Wohnmobilen hat sich mit Unterstützung von LACORE 10 Millionen Euro in einer Finanzierungsrunde gesichert. Die Finanzierung, die von Michelin Travel Partners, einer Tochtergesellschaft von Michelin, geführt wurde, wird Campanda nicht nur ermöglichen das laufende operative Geschäft zu erweitern, sondern auch neue Märkte zu erschließen. Campanda wurde von Chris Möller mit Blick auf das Reisen des 21. Jahrhunderts gegründet: online und nachhaltig.

LACORE hat Campanda dabei nicht nur bei dem Abschluss und den Verhandlungen dieser wichtigen Finanzierungsrunde unterstützt, sondern war schon vorher in Series A und Series B Runden beratend an der Seite von Campanda tätig und konnte somit das Verständnis für das Business des Mandanten weiter ausbauen.

In dieser Runde wurde Campanda von André Eggert und Yamila Eraso (beide Gesellschaftsrecht) beraten.

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